Losung des Tages:

Donnerstag, 09.04.2020

Gründonnerstag

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.

Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Markus 14,26

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Herzlich Willkommen

Aktuelle Meldungen:

Karwoche und Ostern in der Truchtelfinger Kirchengemeinde:

Gründonnerstag – Abendmahl feiern.

Gründonnerstag ist der Abend, an dem Jesus das Abendmahl eingesetzt hat und später verhaftet wurde. Weil es in der Kirche keine Abendmahlsgottesdienste gibt, finden Sie hier eine kleine Anleitung, das Abendmahl Zuhause zu feiern.

Karfreitagsaktion

Manche Dinge lasten wie Steine auf dem Herzen: Kummer, Sorgen und Schuld. Das Kreuz erinnert, dass Gott Lasten mitträgt und Schuld vergibt. Wir müssen sie nicht alleine tragen. Ein Gespräch und ein Gebet helfen manchmal, dass Dinge leichter werden. An der Nordseite der Kirche steht ein großes Stahlkreuz. Wer möchte, kann einen Stein mitbringen und am Karfreitag am Fuß dieses Kreuzes ablegen und mit einem Gebet verbinden. Am Sonntag wird dann bei diesen Steinen das Osterlicht entzündet als Zeichen der Hoffnung.

Ostersonntag

Am Ostermorgen werden auf dem Friedhof an verschiedenen Stationen Osterlichter stehen. Jeder, der möchte, kann sich dort im Lauf des Tages eine kleine Osterkerze entzünden und mit nach Hause nehmen. (Unbedingt die Abstandsregeln einhalten).

Am Karfreitag und Ostersonntag findet außerdem um 9.30 Uhr zur Gottesdienstzeit die Truchtelfinger Sonntagsandacht statt. Texte dazu finden sich im Gemeindebrief oder hier. und auf der Homepage.

Von Palmsonntag zu Ostern – die biblische Geschichte entdecken Sie hier

Eine Rätselgeschichte für alle Kinder die gerne rätseln, finden Sie hier

Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus!

So lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion der evangelischen Kirche. Es ist mir heute angesichts der sich überschlagenden Ereignisse nochmal neu beweusst geworden. Für uns alle sind diese Wochen eine besondere Herausforderung und wir brauchen wahrlich mutmachende Worte und Zeichen.

Auch wenn wir in diesen Wochen die Gottesdienste und alle Veranstaltungen ausfallen lassen müssen, sind wir - nicht nur als Gemeinde - hier am Ort verbunden.  Die Truchtelfinger Glocken laden zum Gebet - mehrmals am Tag, um die eigene Ratlosigkeit , die Menschen in Not und was uns sonst bewegt vor Gott zu bringen. Sie erinnern uns so, dass wir im Vertrauen auf Gott leben und handeln können. 

Bleiben Sie behütet!

Ihr Pfr. Christoph Grosse

Und: Menschen, die Hilfe suchen und Hilfe anbieten wollen wir zusammenbringen. Wer Hilfe sucht oder helfen kann, darf sich gerne bei uns melden, per mail an (hilfe@galluskirche.de) oder über die Seite https://www.wir-helfen-nachbarn.de/in/truchtelfingen


Die Landesregierung hat zunächst bis 19. April Einschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen; darin enthalten ist auch ein Verbot von Gottesdiensten.

Das bedeutet, dass zunächst bis zu diesem Zeitpunkt alle Veranstaltungen und Gottesdienstes ausfallen werden.

Beerdigungen dürfen unter freiem Himmel stattfinden, „wenn sie im engsten Familienkreis abgehalten werden“. Dabei dürfen maximal zehn Personen anwesend sein.

Kirchengebäude dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Allerdings gilt auch hier eine Höchstgrenze von zwei Personen, die sich gleichzeitig in dem Gotteshaus aufhalten dürfen.

Unsere Kirche wird zum Gebet Dienstag bis Sonntag von 10-16.00 Uhr geöffnet.

Wort des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July
an die Gemeinden zum Sonntag Okuli, den 15. März 2020
Liebe Gemeinde!
In den Tagen, in denen sich der Coronavirus weiter ausbreitet, hören wir viele Botschaften und Appelle.
Worte, die uns zum Handeln auffordern, aber auch unsere Haltung prägen.
Welches Wort kann uns als Christinnen und Christen heute Orientierung geben? Mir steht eine Botschaft
des Propheten Jeremia als Leitwort vor Augen: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!" (Jeremia
29,7). Das heißt: Als Glaubende sind wir in diesen Tagen nicht gleichgültig angesichts dieser
Bedrohung. Auch und gerade heute bejahen wir unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen!
Für diese Haltung gibt es mutmachende Beispiele. Menschen übernehmen in diesen Tagen für andere
Verantwortung und schauen nicht nur auf sich selbst. Als Gemeinschaft in der Landeskirche wollen wir
uns dem anschließen:
Wir wollen gemeinsam „der Stadt Bestes suchen“. Von Gottes Zusage getragen, reagieren Christinnen
und Christen auf die Herausforderungen ihrer Zeit nicht in ängstlicher Hysterie, vielmehr durch ein besonnenes und beherztes Handeln zugunsten des Wohls aller unserer Nächsten. In Verantwortung füreinander tragen wir das Unsere dazu bei, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. So können
insbesondere Ältere und Schwächere vor Ansteckung geschützt und Betroffene auch weiterhin medizinisch
versorgt werden.
„Betet für sie“: Wozu wir als Christinnen und Christen jetzt besonders gerufen sind, ist das Gebet: für
erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, für Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte, deren Kraft Grenzen hat, für alle, die sich sorgen.


Beides gehört zusammen: gut überlegte Maßnahmen in Antwort auf die aktuelle Situation und das Gebet.
„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie.“
In diesem Geiste: Gott befohlen!
Ihr

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen der Gruppen und Kreise finden Sie unter Termine zum Download (Gallusbote) (links anklicken)