Losung des Tages:

Mittwoch, 21.08.2019

Ich will des HERRN Zorn tragen, denn ich habe wider ihn gesündigt.

Micha 7,9

Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.

Jakobus 4,10

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„Sommerfest neben dem Kastanienbaum“

Ein gelungenes Fest des Posaunenchors trotz nicht idealen Wetters

Gerade zum 28. Juli, dem sechsten Sonntag nach Trinitatis, hatte der Sommer eine „Verschnaufpause“ eingelegt. Nach einigen heißen Tagen war es zwar angenehm kühl, aber es stand zu befürchten, dass bei einer Durchführung des Sommerfestes des Posaunenchors Truchtelfingen unter dem Kastanienbaum dieses in Wasser fallen könnte. Und so taten die Verantwortlichen denn auch recht, diese seit Jahren in Truchtelfingen etablierte Veranstaltung zum Ferienbeginn ins Gemeindehaus zu verlegen, das ja nicht mehr als einen halben Steinwurf vom Kastanienbaum entfernt ist. Pfarrer Christoph Grosse nannte es dann auch ganz treffend ein Sommerfest neben dem Kastanienbaum. Dass die Entscheidung für eine Verlegung ins Gemeindehaus richtig war, sollte sich denn auch schon gegen 13.00 Uhr zeigen, als ein über Stunden anhaltender Dauerregen einsetzte.

Am Beginn des Sommerfestes stand freilich ein Gottesdienst. Bereits mit seinem Vorspiel stimmte der Posaunenchor unter Nico Schneider auf das erste Lied ein, das Sommerlied von Paul Gerhardt „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Im Wechsel mit Pfarrer Christoph Grosse betete die doch zahlreich versammelte Gemeinde Psalm 139.

In der Predigt zu 1.Petrus 2,2-10 ging es darum, wie ich Sicherheit erlangen kann. „Gib mir einfach nur ein bisschen Sicherheit“, wie es in einem Lied der Gruppe „Silbermond“ heißt, bringe das Gefühl so vieler zum Ausdruck. Was gibt mir Sicherheit? Wovon lebe ich? Wie bin ich überhaupt zum Glauben gekommen? Solche Fragen stellte Pfarrer Christoph Grosse zu Beginn, um dann fortzufahren, dass man Christ nicht einfach so beiläufig werde. Damals, als der 1. Petrusbrief geschrieben wurde, seien die Christen eine Minderheit in einer eher feindseligen Umwelt gewesen. Wenn auch viele von ihnen Jesus nicht (mehr) persönlich gekannt haben, so haben sie jedoch die Botschaft von ihm gehört; und dies hat sie verändert. Sie haben sich bewusst dem Christentum zugewandt, wodurch sich ihr Lebensstil veränderte. Christsein bedeute eine Entscheidung, die unser Leben präge. Der Glaube brauche Nahrung, damit er wachsen könne. Menschen fragten nach der Zusage Gottes, welche bei der Taufe, der Konfirmation, aber auch bei jedem Gottesdienst im Segen gegeben werde. Nahrung des Glaubens erhalte ich durch das Wort Gottes, welches auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen könne, etwa durch das Lesen der Bibel, die Herrnhuter Losungen, ein Kalenderblatt. Auch seien Vergewisserung und gegenseitiger Austausch wichtig. Manchmal müsse man als Christ auch Stein des Anstoßes sein. Christen kämpften für das Leben, in ganz besonderer Weise an dessen Anfang und Ende, und auch für die gebeutelte Schöpfung. Gott sei es, der Veränderung sowie auch Anfänge ermögliche.

Die Bläser und Bläserinnen des Posaunenchors vollbrachten an diesem Tag eine beachtenswerte Leistung. Nach dem Spiel wurden sie sogleich dafür benötigt, um den Gästen aufzuwarten. So waren sie als Grillmeister, am Zapfhahn und vor allem als Bedienungen tätig. Außer Kaffee und selbstgemachten Kuchen musste man sich nichts selbst holen. Man bestellte einfach bei den freundlichen Bedienungen und bekam dann sein Steak oder seine Wurst mich Salat oder Wecken, ebenso die Kaltgetränke, serviert.

Es war ein rundum gelungenes Sommerfest. Die Besucher traten denn auch völlig zufrieden den Heimweg an und freuen sich bestimmt schon auf das Sommerfest 2020. Der Posaunenchor Truchtelfingen versteht nicht allein sein Bläserspiel, sondern genauso Planung und  Durchführung von Gemeindefesten. Alle Achtung. 

Walter Rominger

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