Losung des Tages:

Montag, 20.08.2018

Der HERR hatte sie fröhlich gemacht.

Esra 6,22

Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen.

Apostelgeschichte 2,46

© Evangelische Brüder-Unität–Herrnhuter Brüdergemeine
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Herzlich Willkommen

Aktuelle Meldungen:

Wir wünschen für diese Sommerwochen

allen, die reisen, gute Begegnungen und neue Erfahrungen.

allen, die Zuhause sind, erholsame Tage und Zeit zum Durchatmen.

allen, die vor Herausforderungen stehen, den Mut ihnen zu begegnen

uns allen Gottes Segen!

Gottesdienst am Israelsonntag

In der langen festlosen Zeit nach dem Dreieinigkeitsfest sticht der 10. Sonntag nach Trinitatis heraus. Es ist der Gedenktag der Zerstörung Jerusalems oder Israelsonntag (5. August 2018). An diesem wird in besonderer Weise der Verbundenheit der Kirche mit Israel gedacht.

Dass Christen keineswegs gegenüber Israel hochmütig sein können, das kam bereits in der Schriftlesung zum Ausdruck, dem Bußgebet des Propheten Daniel (Daniel 9,15-19). Und dass christlicher Glaube Glaube an den dreieinigen Gott ist, das brachte das gesungene Glaubensbekenntnis von Rudolf Alexander Schröder „Wir glauben Gott im höchsten Thron, …“ (EG 184,1-5) zum Ausdruck. Predigtgrundlage bildete Apostelgeschichte 3,1-21: Die Heilung des Gelähmten. Pfarrer Christoph Grosse wies darauf hin, dass Lukas in seinem Doppelwerk mit dieser Geschichte das Wirken Jesu mit dem der Jünger verknüpfe. Es komme zum Ausdruck, dass die Sache Jesu weitergehe. Die Gemeinde wachse. Es beginne zwar in Jerusalem, dort ist der Ausgangspunkt, aber es gehe weiter. An dieser Begebenheit, der Heilung des Gelähmten, merke man, dass Jesus lebe. Petrus wende sich nicht ab, sondern den Menschen zu, weil er deren Heil wolle. Das Evangelium die frohe Botschaft, sei auch immer Ruf zur Umkehr. Wir werden damit nicht beschämt. Gott wirke Versöhnung. Umkehr bedeute Aufstehen – und dann können wir Dinge verändern. Gedanken der Predigt waren im Lied „Vertraut den neuen Wegen“ (EG 395,1-3) des Zeitgenossen Peter Hertzsch (geb. 1930, Jena) aufgenommen.

Walter Rominger