Losung des Tages:

Mittwoch, 17.10.2018

Seine Herrschaft wird groß und des Friedens kein Ende sein.

Jesaja 9,6

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Hebräer 13,8

© Evangelische Brüder-Unität–Herrnhuter Brüdergemeine
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Aktuelle Meldungen:

Gott hat die Welt so schön gemacht“

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Mit der Melodie des bekannten Liedes von Matthias Claudius „Wir pflügen und wir streuen“ stimmte bereits das Orgelvorspiel auf das Erntedankfest ein. Es war ein schön gestalteter und inhaltlich gelungener Familiengottesdienst, bei dem die Kinder der beiden Truchtelfinger Kindergärten mitwirkten. Die ganze, recht zahlreich versammelte Gemeinde betete den Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“), der den Kindergartenkindern geläufig ist, begleitet er sie doch in ihrem Kindergartenalltag. Ein Anspiel der Kinder brachte am Beispiel des Wachsens, Reifens und Erntens eines Apfels zum Ausdruck, wie dafür Sonne, Wind und Regen nötig sind, die Gott gibt. Die Schriftlesung zu Matthäus 5,19ff. warnte vor dem Sammeln irdischer Schätze. Dank gegenüber Gott kam durch das Lied „Ich singe dir mit Herz und Mund“ (EG 324,1-4.7) zum Ausdruck. In seiner Predigt zu 1.Timotheus 4,4+5 sagte Pfarrer Christoph Grosse, was Gott geschaffen habe, sei gut, jedoch nicht alles, was Menschen hervorbringen. Menschen blieben jedoch auf das, was die Erde hervorbringt, angewiesen. Dankbarkeit mache zufrieden. Deshalb sollten wir auch die Umstände, in die wir hineingestellt sind, akzeptieren. Manches sei auch nur eine Frage der Perspektive. Das Erntedankfest könne den Impuls für ein dankbares Leben geben.

Zur Predigt passte gut das Lied der Kindergartenkinder: „Gott hat die Welt so schön gemacht“. Nach Fürbittengebet – vorgetragen von verschiedenen Sprechern – Vaterunser und dem Lied „Gott gab uns Atem“ (EG 432,1-3) wurden sechs Kinder aus der Kirchengemeinde vorgestellt, die jetzt mit Konfi3 beginne. Das Gottesdienstopfer war für die mit Truchtelfingen verbundene Missionarsfamilie Berger bestimmt, die, ausgesandt von der Liebenzeller Mission, in Malawi Dienst tut. Nach Segensstrophe („O treuer Hüter“ aus: „Lobet den Herren, alle die ihn ehren“, EG 447,6) und dem Segen war die Gemeinde zum Kirchenkaffee eingeladen. Dieser konnte bei schönem Wetter auf dem Friedhof eingenommen werden. Eine stattliche Anzahl von Gemeindegliedern fand sich dazu ein. Auch konnten die Erntegaben besichtigt werden. Sie kommen den Jugendlichen des Diasporahauses Bietenhausen zugute.

Walter Rominger, Ebingen