Losung des Tages:

Freitag, 22.10.2021

Der HERR wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre.

Jesaja 58,11

Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

Philipper 4,19

© Evangelische Brüder-Unität–Herrnhuter Brüdergemeine
Weitere Informationen
finden Sie hier.

Herzlich Willkommen

Aktuelle Meldungen:

Der Gallusbote ist wieder da!

Sie finden ihn unter Termine zum Herunterladen

„Grenzenlose Freude“

Zur Orgel-Andacht am 10. Oktober

„Sonntags um sechs“ nennt sich eine Veranstaltungsreihe im Kirchenbezirk Balingen. Dahinter verbergen sich „Orgel-Andachten“. Neun Gemeinden aus dem Kirchenbezirk beteiligen sich in den Monaten September und Oktober daran. Die „Orgel-Andachten“ verstehen sich als Gottesdienste, so dass die musikalischen Darbietungen durch Lesungen, geistliche (Kurz)Impulse und Gebete unterbrochen werden. Die einzelnen Abende stehen unter einem bestimmten Thema.

Am 10. Oktober (19. Sonntag nach Trinitatis) richtete die Kirchengemeinde Truchtelfingen die Orgel-Andacht aus. Thema dieser war „Grenzenlose Freude“. Der musikalische Gottesdienst fand unter „Corona-Bedingungen“ statt. Die markierten Sitzplätze waren soweit alle besetzt. Damit war die Orgelandacht gut besucht, was sicher ein gutes Zeichen ist. Truchtelfingens Organist Bernd Koch hatte dazu den Choral „In dir ist Freude, in allem Leide“ (EG 398) des frühbarocken Dichters Cyriakus Schneegaß (1546-1597) in den Mittelpunkt gestellt und diesem geistliche Stücke für Orgel voran- und nachgestellt. Dass der Choral „In dir ist Freude“ in den Mittelpunkt der Orgel-Andacht gerückt war, hatte seinen Grund bestimmt auch in der Überschrift des Abends: „Grenzenlose Freude“.

Auf ein „Concertino in D – Allegro“ eines Anonymus aus dem Husumer Orgelbuch von 1758 folgte die Lesung des Psalms 63 durch Pfarrer Christoph Grosse. Diesem schloss sich ein „Präludium in C“ von Johann Christoph Kellner (1736-1803) an. Darauf spielte Bernd Koch das verhältnismäßig lange Orgelstück „In dir ist Freude“ des zeitgenössischen Musikers Stefan Trenner (geb. 1967). Es handelt sich dabei um Variationen für Orgel, bei dem auf das Thema sechs Variationen folgen. Anschließend nahm Pfarrer Christoph Grosse Gedanken des Chorals, dessen Text auf dem Programmblatt abgedruckt war, auf. Wir können Freude haben, da es Grund zur Freude gebe, weil Jesus uns den Himmel aufgeschlossen habe. In seinem Lied halte Cyriakus Schneegaß, ein Theologe in den Jahren nach der Reformation, in all dem theologischen Streit jener Zeit die Freude fest. Der Grund liegt darin, dass es nichts gibt, was uns von Jesus trennen kann. Es könne durchaus der Fall sein, dass Fröhliche möglicherweise Traurige durch ihre Fröhlichkeit ansteckten.

Zwei Orgelstücke folgten darauf. Zum einen eines des am Übergang von der Klassik zur Romantik stehenden Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und des Zeitgenossen Enrico Pasini (geb. 1935). Mit Gebet und Segen fand die Orgel-Andacht fast ihr Ende. Offizielles Ende sollte „Tune for St. Michael“ des noch sehr jungen Michael Czulak (geb. 1995) sein. Doch der Beifall des Publikums veranlasste Bernd Koch zu einer Zugabe, einer Orgelbearbeitung des Osterchorals „Christ ist erstanden“ (EG 99).

Gelungen erscheinen die Verwendung und Zuordnung der Orgelmusik alter Meister und zeitgenössischer Komponisten. Wohl niemand derer, die sich auf den Weg zu dieser Orgel-Andacht gemacht hatten, wird die dreiviertel Stunde – länger dauerte das Ganze nicht – bereuen. Es war wirklich ein schöner Abschluss dieses Sonntagabends.

Walter Rominger

Zu Erntedank ein „Gottesdienst im Grünen“

Und zum Abschluss gab’s Kürbissuppe

Es war nicht das erste Mal, dass die evangelische Kirchengemeinde Truchtelfingen den Gottesdienst zum Erntedankfest im Garten des Gemeindehauses ausrichtete. Hier war auch ein ansehnlicher Erntedankaltar mit frischen Erntegaben und verarbeiteten Früchten des Feldes hergerichtet. Der Posaunenchor unter Nico Schneider und Bernd Koch am E-Piano begleiteten den Gemeindegesang. Pfarrer Christoph Grosse begrüßte die recht zahlreichen Gemeindeglieder mit dem Wochenspruch: „Aller Augen warten auf dich, und du gibt’s ihnen ihre Speise zur rechten Zeit“ (Psalm 145,15). Die Gemeinde sang „Ich singe dir mit Herz und Mund“ (Str. 1-4.7), betete im Wechsel mit Pfarrer Christoph Grosse Psalm  36, dem sich dann das Lied „Auf Seele Gott zu loben“ (Str. 1+2) anschloss. Auf die Schriftlesung „Die Speisung der 4000“ (Markus 8,1-9) folgte das neue Lied „Danke für die Sonne“ (Str. 1+2).

Der Predigt lag 2.Korinther 9,6-15 zugrunde. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder erkennen, dass Regen und Sonne im rechten Maße vorhanden sein müssen. Was wir auch tun, so machen wir die Erfahrung: „Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten …“ (2.Korinther 9,6). Man habe großzügig zu sein, damit es am Ende etwas werde. Auch wenn das keinen Automatismus bedeute, so lohne sich der Einsatz. Zu sehr schauten wir auf das, was nicht ist, doch wir sollten viel mehr darauf sehen, was wir doch haben. Weil wir genug haben, dürften/könnten wir teilen. Das führe zu neuer Dankbarkeit.

Danach sang die Gemeinde das neue Lied „Wir wollen aufsteh‘n, aufeinander zugeh‘n“ (Str. 1+4). Die Fürbitten lasen unterschiedliche Sprecher. Schließlich sang man das bekannte Lied zum Erntedankfest „Wir pflügen und wir streuen“ (Str. 1+2) und vor dem aronitischen Segen das Segensleid „Der Herr segne dich“.

Unmittelbar im Anschluss an das Nachspiel durch den Posaunenchor wartete, wie auch im Jahr zuvor, ein schöner Abschluss auf die Besucher des Gottesdienstes. Ein kleines Kochteam hatte eine sehr gute Kürbissuppe gekocht, die sich die Gottesdienstbesucher schmecken ließen.

Walter Rominger

Unsere Gottesdienste


Unsere Gottesdienste feiern wir den Sommer über je nach Wetterlage und Inzidenzwerten auf dem Kirchhof oder in der Kirche, dies wird kurzfristig entschieden-  seien Sie am besten immer auch für draußen gerüstet. Da aber die Inzidenzwerte derzeit nach unten gehen, hoffen wir, langsam wieder "zur Normalität" zurückkehren zu können.

Weiterhin müssen die Besucher erfasst werden, während des Gottesdienstes können Sie die Maske abnehmen.


Gottesdienst aus der Galluskirche auch am Telefon: 07432/ 9408006


Bitte warten, Daten werden geladen...

Die Erhebung der Teilnehmerdaten bei Gottesdiensten erfolgt nach §6 Abs. 1 CoronaVO. Nach §6 Abs. 4-5 CoronaVO können Sie nur nach korrekter Angabe Ihrer Kontaktdaten am Gottesdienst teilnehmen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Aktuelle Infos- Termine und Gottesdienste s.u.

Der Gallusbote erscheint zur Zeit nicht.

Nachrichten aus der Kirchengemeinde erhalten Sie aber in unregelmäßigen Abständen über unserern Newsletter. Diesen können Sie hier bestellen.

Wenn Sie Hilfe suchen oder Hilfe anbieten, können Sie sich hier melden:

https://www.wir-helfen-nachbarn.de/in/truchtelfingen

Hygienekonzept für Gottesdienste in der Galluskirche.

1.  Die Teilnahme ist nicht möglich für

- Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder

- Personen, die die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen

- Personen, die der Erfassung ihrer Namens und Adressdaten auf der Nachverfolgungsliste nicht zustimmen.

1.    Betreten Sie die Kirche über den Eingang am Turm. Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände.
2.    Begrenzte Platzzahl (ca 60). Plätze werden zugewiesen (Ordner).
3.    Abstand einhalten! (2 Meter).
Hausgemeinschaften dürfen zusammensitzen.
4.    Maskenpflicht. Bitte eigene mitbringen. Wir halten einige Masken bereit.
5.    Beim Erreichen der maximalen Besucherzahl ist kein Einlass mehr möglich.
6.    Verlassen der Kirche über den Sakristeiausgang und das Haupttor nach Anweisung.
7.    Bilden Sie keine Menschenansammlungen, auch nicht nach dem Gottesdienst.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Mitwirken.

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen der Gruppen und Kreise finden Sie unter Termine zum Download (Gallusbote) (links anklicken)