Losung des Tages:

Sonntag, 08.12.2019

2. Sonntag im Advent

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.

Jesaja 58,11

Jesus rief: Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen.

Johannes 7,38

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Mit Posaunen durch das Kirchenjahr

Der Posaunenchor Truchelfingen gestaltet eindrückliches geistliches Konzert

Wer am 16. November das Konzert des Posaunenchors Truchtelfingen versäumt hat, hat tatsächlich etwas versäumt. Der stattliche Chor der Bläserinnen und Bläser unter der bewährten Leitung von Nico Schneider gab sein Bestes und heraus kam Posaunenmusik vom Feinsten. Thematisch ging es durch das gesamte Kirchenjahr, von Advent bis zum Ewigkeitssonntag. Musikalisch reichte das Programm vom frühen Barock bis in die Gegenwart, bot Bekanntes und weniger Bekanntes alter und neuer Meister. Es waren so bekannte Werke wie „Machet die Tore weit“, eine Vertonung von Psalm 21 durch Andreas Hammerschmidt (1612-1675) zur Adventszeit und das bekannte Gedicht Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ zum Jahreswechsel mit einem Vorspiel von Michael Schütz (*1969) und der bekannten Melodie von Siegfried Fietz (*1946). Bei diesem, wie auch beim Osterlied „Wir wollen alle fröhlich sein“ mit einem Vorspiel von Michael Nagel (*1958) und der Musik von Michael Prätorius und schließlich beim abschließenden Abendlied des Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ mit der Melodie von Johann Abraham Schulz (1747-1800) sang die Gemeinde mit. Die Begleitung übernahm dabei teilweise auch Bernd Koch an der Orgel. Für die lange, aber festarme Trinitatiszeit (vom Sonntag nach Pfingsten bis zum Ende des Kirchenjahres) standen im Großen und Ganzen fünf eher weniger bekannte freie Stücke an. Doch bei einigen dieser kam neben dem Posaunenchor auch ein Schlagzeug zum Einsatz, das Christoph Gölz bediente. Mich persönlich haben die Choralsätze von Johann Sebastian Bach (1685-1750) zu „Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen“ (Text: Johann Heermann, 1585-1647) und Vorspiel (Orgel und Posaunen) sowie Bläsersatz von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) zu „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (Text und Melodie: Philipp Nicolai, 1556-1608) angesprochen. Mendelssohn hat diesen Choral in seinem Oratorium „Paulus“ verwendet.

Die Musik sollte zum Lobe Gottes sein. Dass es eine gottesdienstliche Veranstaltung war, zeigte sich auch daran, dass Pfarrer Christoph Grosse zwei „Impulse“ gab. Zum einen zu „Pfingsten“, womit Mutlosigkeit wie weggeblasen sei, durch den Geist Gottes Verbindung geschaffen werde, Starrheit überwunden werde und Bewegung und Leben entstehen. Zum andern zu „Reformation“, die fast am Ende des Kirchenjahres liegt (31. Oktober). Damit werde an das Eigentliche erinnert. Es erfolge ein Rückgriff auf Christus, womit wir aus Glauben lebten und Mut zum Leben gewönnen. Gebet, Vaterunser und Segen standen am Ende dieses musikalischen Gottesdienstes.

Es war ein zu Herzen gehender gut besuchter Gottesdienst. Unberührt blieb von den zahlreichen Gottesdienstbesuchern wohl niemand.

Walter Rominger, Ebingen

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