Losung des Tages:

Dienstag, 28.01.2020

Siehe, wenn Gott zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen.

Hiob 12,14

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann.

Offenbarung 3,7-8

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 „Hoffnung ist ein starker Rückenwind“ (südamerikanisches Sprichwort) – ein guter Leitgedanke für den Kirchengemeinderat

Die neu gewählten Kirchengemeinderäte wurden an Epiphanias verpflichtet

Einen „Schalttag“ nannte Pfarrer Christoph Grosse das Erscheinungsfest. Nicht allein weil damit die Weihnachtszeit abgeschlossen ist, der Alltag wieder beginnt und all der weihnachtliche Schmuck aus der Kirche verschwindet, sondern weil dieser Tag insofern denkwürdig und besonders ist, weil die Zeit des bisherigen Kirchengemeinderats zu Ende gegangen ist und der am ersten Advent gewählte seine Arbeit aufnimmt.

Die Grundlage zur Predigt bildete Jesaja 61,1-3. Das ist eine Botschaft der Hoffnung. Statt Trauer ist Freude angesagt. Geradezu paradiesische Erwartungen verkündigt der Prophet. Hoffnung ist da. Jahrhunderte später nimmt Jesus in seiner Antrittspredigt in Nazareth dieses Prophetenwort auf und bezieht dieses auf sich und erregt damit Anstoß. Jesus sei die Gegenwart Gottes in unseren Tagen. Veränderungen erwarten viele von technischen Entwicklungen, wobei allerdings vieles nicht erfüllbar sei. Das zu erkennen sei gut und ernüchternd. Hoffnung sei auch etwas anderes als Erwartung. Gott sei da und überlasse die Welt nicht sich selbst. Er wolle etwas Neues für diese Welt. Gut beschreibe ein südamerikanisches Sprichwort, was Hoffnung sei: „Hoffnung ist ein starker Rückenwind.“ Hoffnung haben wir, wenn wir etwas verändern wollen. Das habe manche bewegt, im Kirchengemeinderat mitzuwirken. Sie wollen die Welt ein Stück weit verändern, was ganz verschieden geschehen könne. Es ist die Hoffnung, die etwas ändern will, was uns zum Handeln bewege. Dann findet man sich auch nicht einfach mit dem ab, wie es ist.

Nach dem Predigtlied „Jesus ist kommen“ (EG 66,1.2.9) folgte die Entpflichtung des alten Kirchengemeinderates und die Verpflichtung des neuen. Die vergangene Wahlperiode seien gute und vertrauensvolle sechs Jahre gewesen. Vier schieden aus dem Gremium aus. Nach 36 Jahren verabschiedete sich auch Beate Eppler. Anfangs war sie die einzige Frau im Gremium. Sie wird jedoch weiterhin ehrenamtlich in der Gemeinde tätig bleiben. Für ihr großes Engagement erhielt sich die Johannes Brenz Medaille in Bronze. In Truchtelfingen erhielten diese vor ihr bereits Robert Konzelmann (+) und Heinz Conzelmann. Pfarrer Christoph Grosse verwies darauf, wie die Kirchengemeinde durch eine Doppelspitze geleitet werde: Zum einen durch Pfarrer und Kirchengemeinderat und zum andern durch Pfarrer und den aus dem Gremium gewählten Vorsitzenden. Die Amtsverpflichtung, die für Pfarrer und Kirchengemeinderäte gleichlautend ist, bejahten alle neuen Kirchengemeinderäte, worauf ihnen Pfarrer Christoph Grosse den Segen Gottes zusprach. Darauf bedankte  er sich bei den neu eingeführten Kirchengemeinderäten für deren Bereitschaft, Verantwortung in und für die Gemeinde zu übernehmen. Er zeigte sich gespannt auf die Zusammenarbeit.

Walter Rominger, Ebingen

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